Strategien der Hepatitis-C-Elimination

Einleitung

Auf der To-Do-Liste der WHO steht im Rahmen der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) die Elimination der Hepatitis C (HCV): Ausgehend vom Jahr 2015 soll bis zum Jahr 2030 die Rate der Neuinfektionen mit HCV um 90 % und die Zahl HCV-assoziierter Todesfälle um 65 % gesenkt werden. 90 % der HCV-Infizierten sollen von ihrer Infektion wissen und 80 % der HCV-Infizierten sollen eine Therapie erhalten (haben).

Eine wichtige Voraussetzung für die Zielerreichung ist, die Elimination als Aufgabe der Öffentlichen Gesundheit (Public Health) zu verstehen. Mit der „BIS 2030 – Strategie zur Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C sowie anderen sexuell übertragbaren Infektionen“ (im Folgenden „BIS-2030-Strategie“) hat sich auch die deutsche Bundesregierung im Jahr 2016 dazu bekannt.

Jedoch sieht es im Frühjahr 2026 so aus, als würde Deutschland bis 2030 das Ziel, HCV zu eliminieren, nicht erreichen.

Einer Schätzung der Deutschen Leberstiftung in Kooperation mit der Firma Abbvie zufolge haben im 3. Quartal 2025 in Deutschland lediglich 54 % der HCV-Infizierten statt der angestrebten 90 % ihre Diagnose und 36 % statt der angestrebten 80 % eine Therapie erhalten (https://www.hcv-tracker.de/).

Im Statusbericht der WHO 2025 zur Hepatitis-B- (HBV) und HCV-Krankheitslast und zur Umsetzung der WHO-Policy werden für Europa insbesondere folgende regionale Handlungsprioritäten zur Erreichung der BIS-2030-Ziele genannt:

  • die Erhöhung des politischen und finanziellen Engagements,
  • die Intensivierung der Surveillance und der Früherkennung von Infektionen,
  • die Thematisierung der Preisgestaltung der Therapiekosten und
  • die Beendigung von Stigma und Diskriminierung bei marginalisierten Schlüsselpopulationen (WHO 2025).

Doch die Elimination der Hepatitis C ist kein Wunschdenken! Die notwendigen und wirksamen Maßnahmen der Prävention, Diagnostik und Heilung der HCV sind bekannt und etabliert. Als Vorreiter gilt Ägypten. Dieses Land hat das Eliminationsziel bereits erreicht (WHO 2024).

Nun gilt es, in Deutschland die Hürden für die Umsetzung der Maßnahmen zur Elimination zu überwinden, speziell bei Menschen, die aktiv Drogen gebrauchen (People Who Inject Drugs, PWID), Menschen in Opioidagonistentherapie (OAT) und Menschen, die inhaftiert sind.

Epidemiologie

In der deutschen Allgemeinbevölkerung ist eine aktive Hepatitis C mit geschätzten 0,2 % Prävalenz kaum relevant. Jedoch gibt es Bevölkerungsgruppen, in denen die Prävalenz massiv erhöht ist. So liegt die Prävalenz der aktiven Hepatitis C bei Menschen, die Drogen injizieren, mit ca. 30 % um das 150-Fache höher als in der Gesamtbevölkerung. Das stark erhöhte Risiko besteht vor allem beim injizierenden Drogengebrauch. Die meisten Übertragungen hierzulande finden durch gemeinsames Benutzen von Spritzbesteck und Zubehör statt.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat im Rahmen der Studie „DRUCK 2.0“ festgestellt: „Mit 27 % liegt die virämische Prävalenz bei den untersuchten PWID immer noch 100-mal höher als in der Allgemeinbevölkerung. Positiv ist, dass sich der Anteil ausgeheilter Infektionen unter den jemals Infizierten durch antivirale Behandlung fast verdoppelt hat.“ (Steffen/ Krings/Zimmermann 2025, S. 19; Steffen et al. 2024).

Jedoch ist diese Veränderung bei Weitem nicht ausreichend und zudem kein stabiler Trend. Die vorläufigen, noch nicht veröffentlichten Auswertungsergebnisse der RKI-Studie „DRUCK Surv“ zeigen, dass im Vergleich zu den Vorgängerstudien (DRUCK, 2011–2014, und DRUCK 2.0, 2021–2022) die bundesdeutschen Prävalenzen unverändert hoch bzw. sogar erhöht sind und die Therapierate zu niedrig ist.

In der DRUCK 2.0-Studie wurde festgestellt, dass nur etwa die Hälfte der befragten Aidshilfen und Drogenhilfeeinrichtungen Personen mit positivem Antikörperbefund in die Versorgung weitervermitteln konnten. „Mögliche Hürden sind vor allem das Fehlen einer Krankenversicherung sowie Stigmatisierung und erwartete Non-Compliance.“ (Steffen/ Krings/Zimmermann 2025, S. 19; Steffen et al. 2024).

Und schließlich heißt es: „Auch im Zugang zu Prävention gibt es weiterhin Lücken. Der Anteil substituierter Teilnehmender hat sich gegenüber 2011–2014 nur leicht verbessert und das Teilen von benutzten Konsumutensilien bleibt ein Problem. Der zunehmende Anteil von Menschen in Wohnungslosigkeit erhöht die Vulnerabilität von PWID zusätzlich.“ (Steffen/ Krings/Zimmermann 2025, S. 19; Steffen et al. 2024).

Die bundesdeutsche Strategie BIS 2030

Die BIS-2030-Strategie ist ein Beitrag zur Erreichung der WHO-Nachhaltigkeitsziele. Sie zielt darauf ab, Präventions- und Versorgungsangebote passgenau auf verschiedene Altersgruppen und Lebensbereiche auszurichten. Die Akzeptanz von Sexualität und sexuellen Orientierungen sowie unterschiedlicher Lebens- und Verhaltensweisen ist ein zentrales Prinzip dieser Strategie. Die Strategie steht für eine wegweisende Neuausrichtung und integriert HIV, Hepatitis B und C sowie andere sexuell übertragbare Infektionen (Bundesministerium für Gesundheit und Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, 2016).

Die Bundesregierung hat im Jahr 2023 das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (European Center of Disease Control, ECDC) beauftragt, die Umsetzung der BIS-2030-Strategie zu überprüfen (ECDC 2024). Das Ergebnis dieser Überprüfung zeigt, dass Deutschland auf dem richtigen Weg ist, die Elimination von Hepatitis C bis 2030 zu erreichen. Allerdings werden unter anderem als übergreifende prioritäre Maßnahmen gefordert: „Ausbau und Weiterentwicklung bedarfsorientierter, kultursensibler, partizipativer, erschwinglicher und integrierter Präventions-, Test- und Behandlungsangebote für Schlüsselpersonen und unterversorgte Bevölkerungsgruppen, einschließlich Menschen in Justizvollzugsanstalten“. (S. 1)

Die Überprüfung der BIS- 2030-Strategie durch das ECDC hat auch gezeigt, dass besonders Drogengebrauchende, Menschen im Strafvollzug oder in Obdachlosigkeit sowie Migrant:innen aus Ländern mit höherer Prävalenz einen erschwerten Zugang zu den bestehenden Versorgungsangeboten in Deutschland haben. Diese sogenannten vulnerablen Gruppen werden bei den allgemeinen Gesundheitsuntersuchungen häufig nicht erreicht, fallen bereits bei der Testung häufig durch das Raster und erhalten nicht in ausreichendem Maße einen Zugang zur Therapie.

Die vom Robert Koch-Institut durchgeführten Studien DRUCK 2.0 und DRUCK-Surv zeigen, dass die Ziele der BIS-2030-Strategie nicht erreicht werden können, wenn nicht rasch erhebliche zusätzliche Anstrengungen unternommen werden, Hepatitis C auch bei Menschen, die akut Drogen gebrauchen, sich in einer Opioidagonistentherapie befinden oder inhaftiert sind, zu therapieren – sowohl zum individuellen Gesundheitsschutz als auch im Sinne von „Treatment as Prevention“ (TasP).

HCV unter Drogengebrauchenden – neue Drogenkonsummuster, Versorgungsprobleme in Haft

Besonders verbreitet sind Hepatitis B und C bei Menschen, die Drogen intravenös oder auch nasal konsumieren, bei Gefangenen, bei HIV-positiven Männern, die Sex mit Männern haben, und bei Menschen, in deren Herkunftsländern Hepatitis B und C weit verbreitet sind.

Die BIS-2030-Strategie erkennt und benennt die Übertragungsrisiken durch neue Drogenkonsummuster:

Injizierende Drogengebrauchende sind besonders von HIV-, Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Übertragungen durch Blutkontakte betroffen. Neben den Opioidkonsument:innen gibt es neue Gruppen von Drogengebrauchenden, die vor allem Crystal, Speed, GHB und andere aufputschende Drogen (Partydrogen) konsumieren. Durch den Konsum dieser Drogen werden sowohl das Sexual- als auch das Schutzverhalten beeinflusst. Hierdurch sowie durch das gemeinsame Benutzen von Injektions- bzw. Inhalationsutensilien steigt das Infektionsrisiko. (S. 9)

Eine weitere Herausforderung und gleichzeitig Chance stellt die hohe Zahl der inhaftierten Drogengebrauchenden innerhalb des Justizvollzugs dar. Die BIS-2030-Strategie sieht auch hier einen Verbesserungsbedarf bei der Prävention von HIV-, Hepatitis-B- und Hepatitis-Infektionen sowie der Diagnostik und Behandlung dieser Infektionen. So wird bspw. nur in einer von 181 Haftanstalten in Deutschland ein Spritzenaustauschprogramm angeboten (JVA für Frauen in Berlin-Lichtenberg).

Die BIS-2030-Strategie stellt fest:

Anerkannte Präventionsmaßnahmen, einschließlich der Substitutionstherapie für Drogengebrauchende oder die Bereitstellung von Kondomen und Gleitgel, können die HIV-, Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Übertragungsrisiken minimieren. Diese werden bislang nicht in gleichem Maße flächendeckend umgesetzt bzw. zur Verfügung gestellt. (S. 16)

Im Hinblick auf Schadensminimierung fasst die BIS-2030-Strategie zusammen:

Neben der Aufklärung sind Maßnahmen zur Schadensminimierung wesentlicher Bestandteil der deutschen Präventionspolitik für Menschen mit injizierendem Substanzkonsum. Die anerkannte Substitutionsbehandlung wird fortgesetzt und niedrigschwellige Präventionsangebote für intravenös oder auch nasal drogengebrauchende Menschen sollen angepasst und erweitert werden. Hygieneutensilien wie Nadeln, Spritzen oder Sniefröhrchen können wesentlich zur Verhinderung von HIV-, Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Infektionen beitragen. Maßnahmen für Menschen, die (Sex-)Partydrogen gebrauchen sollen ausgebaut und Präventionsmaßnahmen verstärkt in (Sex-)Partysettings bereitgestellt werden. (S. 18)

Weiterhin heißt es:

Insbesondere für Männer, die Sex mit Männern haben, und injizierende Drogengebrauchende sollten Versorgungsangebote zur Prävention, Diagnostik und Behandlung durch oder in Kooperation mit AIDS-Hilfen und Suchtberatungsstellen weiter optimiert und die Vernetzung verschiedener Akteure gefördert werden. (S. 19)

Die To-dos zur Elimination von Hepatitis C in Deutschland

Eine erfolgreiche HCV-Therapie kann nicht nur die betroffenen Menschen heilen, sondern zugleich ganze Infektionsketten unterbrechen und damit auch die Neuinfektionsraten deutlich senken (Treatment as Prevention, TasP).

Einigkeit besteht unter Expert:innen, wo die Schwerpunkte zu setzen sind, damit das Ziel der Elimination erreicht werden kann: Menschen mit injizierendem Drogenkonsum sind die primäre Zielgruppe; die Settings Opioidagonistentherapie und Justizvollzug sind geeignete Orte, die Hepatitis-C-Therapie durchzuführen.

Menschen mit injizierendem Drogenkonsum

Baumgarten et al. (2024) haben in einem Whitepaper die wichtigen Herausforderungen und Handlungsempfehlungen zusammengefasst, um für die schwierig erreichbaren Gruppen einen besseren Zugang zur Testung und Behandlung der HCV-Infektion zu ermöglichen.

Dazu schlagen sie eine Stärkung auch aufsuchender Angebote vor, die den Menschen dort ein Test- und Behandlungsangebot machen sollen, wo sie sich aufhalten. Das könnte geschehen in den Einrichtungen der Aids-, Drogen- und Suchthilfe, in Kontaktstellen, Beratungsstellen oder Drogenkonsumräumen. Doch dazu müssten die kommunal finanzierten Sucht- und Aidsberatungsstellen besser ausgestattet werden.

Die Autor:innengruppe schlägt auch einen schnelleren Weg von der Diagnose in die Behandlung vor: „Linkage to Care“. Entscheidend für die HCV-Elimination ist, dass v. a. betroffenen Personen aus vulnerablen Gruppen nach der Diagnose eine schnelle, niedrigschwellige Behandlung angeboten wird. Viele dieser Patient:innen gehen für die Therapie verloren, selbst wenn zuvor eine behandlungsbedürftige HCV-Infektion festgestellt worden ist. In sogenannten Linkage to Care-Projekten werden Betroffene deshalb bei der Wahrnehmung von Arztterminen und Behandlungen unterstützt.

Menschen mit einer HCV-Infektion in Justizvollzugsanstalten

Weitere Handlungsempfehlungen beziehen sich auf die Prävention in Justizvollzugsanstalten, d. h. auf die Testung und Behandlung von Menschen mit einer HCV-Infektion. In Justizvollzugsanstalten ist die Hepatitis-C-Prävalenz besonders hoch. Hier sollte eine HCV-Diagnostik bei allen Gefangenen erfolgen, doch in der Realität findet diese nur bruchstückhaft statt. Auch bundesweite Erhebungen und Auswertungen zur Gesundheitsversorgung im deutschen Justizvollzug und HCV-Screening-Raten in Gefängnissen fehlen.

Über mobile und in der Regel externe Teams aus den Drogen- und Suchthilfeeinrichtungen könnte das medizinische Personal im Strafvollzug in der Beratung und Testung unterstützt und entlastet werden. Auch konzertierte bundesweite Aktionen („Testtage“) könnten zur Erhöhung der Testungen führen – und sollten immer auch ein Behandlungsangebot beinhalten.

Menschen ohne Krankenversicherungsschutz

Unter den (i.v.) Drogenkonsumierenden finden sich viele Menschen mit fehlendem oder unzureichendem Krankenversicherungsschutz, was eine erfolgreiche Behandlung verhindert. Hier sollten die Pharmaindustrie und der Öffentliche Gesundheitsdienst gemeinsam ein Verfahren zur Senkung bzw. zur Finanzierung der mittlerweile überhöhten Therapiekosten finden.

Fazit

Die Elimination von Hepatitis C in Deutschland kann nach übereinstimmender Meinung von Expert:innen aus der Forschung, der Medizin, den Sucht- und Aidshilfen und den Gesundheitsbehörden bis zum Jahr 2030 noch gelingen, wenn möglichst viele Hepatitis-C-Virus-Infizierte diagnostiziert und erfolgreich therapiert werden können.

Dabei sind folgende Herausforderungen prioritär zu bewältigen:

  • Die Test- und Behandlungsangebote für vulnerable Gruppen, insbesondere Drogengebrauchende, Menschen im Strafvollzug oder in Obdachlosigkeit, müssen verbessert werden.
  • HCV-Therapien müssen verstärkt auch in Substitutionspraxen, in Haft sowie unabhängig vom Versicherungsstatus und vom Drogen- und Alkoholkonsumverhalten niedrigschwellig und ohne moralische Vorbehalte angeboten und durchgeführt werden. Auch Menschen, die erst seit kurzem Drogen injizieren, sollten frühzeitig Test- und Therapieangebote erhalten.
  • Es bedarf eines klaren Bekenntnisses der Politik zur BIS-2030-Strategie mit dem Ziel, Hepatitis C so weit einzudämmen, dass Gesundheitsrisiken und Todesfälle vermieden werden können und das Ziel der Beendigung von Hepatitis C als Gefahr für die öffentliche Gesundheit erreicht werden kann.
Angaben zu den Autor:innen und Kontakt:

Prof. Dr. Heino Stöver (em.), Frankfurt University of Applied Sciences, ehemaliger geschäftsführender Direktor des Instituts für Suchtforschung (ISFF), Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit; u. a. Berater der Weltgesundheitsorganisation WHO und des United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) für das Programm „Gesundheit im Strafvollzug“ (Health in Prisons Programme). Kontakt: heino.stoever@fra-uas.de

Astrid Leicht, Geschäftsführerin von Fixpunkt e. V., Berlin

Literatur:
  • Baumgarten, A.; Buggisch, P.; Cornberg, M.; Hüppe, D.; Höpner, D.; Keppler, K.; Leicht, A.; Sarrazin, C.; Schäffer, D.; Tacke, F. (2024): Die Elimination von Hepatitis C in Deutschland. Warum wir die Eindämmungsziele erreichen müssen – und wie es uns gelingen kann. Whitepaper-Die_Elimination_von_Hepatitis_C_in_Deutschland.pdf
  • Bundesministerium für Gesundheit; Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (2016): Strategie zur Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C und anderen sexuell übertragbaren Infektionen BIS 2030 – Bedarfsorientiert · Integriert · Sektorübergreifend. Strategie_BIS_2030_HIV_HEP_STI.pdf
  • ECDC (2024): ECDC-Sonderbericht, Halbzeitbilanz der Umsetzung und Wirkung der deutschen Strategie BIS 2030 zur Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C und anderen sexuell übertragbaren Infektionen, Mai 2024
  • Steffen, G.; Krings, A.; Zimmermann, R. (2025): HEPATITIS C BEI MENSCHEN, DIE DROGEN INJIZIEREN. Ergebnisse aus der Pilotstudie DRUCK 2.0. Infect-m_2_25_Mitteil_RKI.pdf
  • Steffen, G.; Krings, A.;  Guttmann, S.; Lübke, N.; Meyer-Schlinkmann, K.; Tiemann, C.; Timm, J.; Walker, A.; Zimmermann, R.; DRUCK 2.0-study group (2024): Progress and challenges in the elimination of hepatitis C among people who inject drugs in Germany: results of a pilot study for a national monitoring system, 10 years after the first data collection. Harm Reduct J. 2024 Dec 20;21(1):222. doi: 10.1186/s12954-024-01119-2
  • Zimmermann R., Krings A., Steffen G. (2023): DRUCK 2.0-Pilot – DRUCK 2.0 – Pilotierung eines Surveillancesystems zu durch Blut und sexuell übertragenen Infektionen bei Drogengebrauchenden. Abschlussbericht, Berlin 2023. DOI 10.25646/11930 https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Sexuell-und-durch-Blut-uebertragene-Krankheiten/DRUCK-Studie/Downloads/DRUCK2-0-Abschlussbericht.pdf
  • WHO (2024): Global hepatitis report 2024: action for access in low- and middle-income countries. Geneva: World Health Organization; 2024. Licence: CC BY-NC-SA 3.0 IGO. https://iris.who.int/server/api/core/bitstreams/4fc7b178-5017-4065-9970-fc5a7533cb5f/content
  • WHO (2025): Information sheet Viral hepatitis B and C burden of disease, WHO policy adoption status in countries, 2025 (2025) https://cdn.who.int/media/docs/default-source/hq-hiv-hepatitis-and-stis-library/2025-whd-hep-information-sheet.pdf