Fachbeiträge

  • Wenn Gaming und Online-Pornografie problematisch werden

    Die aktuelle Diskussion über eine Einschränkung des Zugangs für Jugendliche zu Social Media-Angeboten wie Tiktok und Instagram rückt das Thema der exzessiven Nutzung digitaler Medien in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Wenn Mediennutzungsmuster problematisch werden, stehen sie häufig mit der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Impulsivität, emotionaler Dysregulation und traumatischen Kindheitserfahrungen in Verbindung. Klaus Wölfling stellt für die Störungsbilder Gaming und Online-Pornografie dar, welche Risikofaktoren besonders zum Tragen kommen und wie diese in der therapeutischen Arbeit berücksichtigt werden können. » zum Artikel
  • Zwischen Substanzkonsum, Selbstkritik und Krise: Mentales Wohlbefinden als Ressource Jugendlicher

    Das mentale Wohlbefinden von Jugendlichen ist seit Mitte der 2000er Jahre spürbar zurückgegangen. Das zeigen Datenauswertungen der SCHULBUS-Studie aus Hamburg und Bremen. Außerdem geht aus den Daten hervor, dass auch der Konsum von psychoaktiven Substanzen unter den 14- bis 17-jährigen Schüler:innen sinkt. Welcher Zusammenhang lässt sich im Einzelnen zwischen mentalem Wohlbefinden und resilientem Umgang mit psychoaktiven Substanzen oder anderen Belastungen herstellen? Dieser Frage geht Theo Baumgärtner nach, indem er Auswertungen für die Gruppe Jugendlicher mit (eher) hohem und die Gruppe mit (eher) niedrigem mentalen Wohlbefinden gegenüberstellt. Als Ergebnis kann festgehalten werden: Die Stärkung des mentalen Wohlbefindens von Jugendlichen ist effektive Suchtprävention. Daran sollten sich alle Tätigkeitsbereiche, die im direkten Kontakt zu der Zielgruppe stehen, beteiligen. » zum Artikel
  • Rausch und Risiko als Chance

    Rausch und Risiko sind elementare Bestandteile des menschlichen Seins – so die Grundannahme im pädagogischen Handlungsmodell risflectingⓇ zur Entwicklung von Rausch- und Risikobalance. risflectingⓇ verfolgt das Ziel, junge Menschen zu befähigen, einen nicht schädlichen, sondern bereichernden Umgang mit Rausch und Risiko zu erleben. Es sieht die Vermittlung spezifischer Fähigkeiten, Instrumente und Rituale vor, mit denen Risikosituationen adäquat bewältigt werden können. Außeralltägliche Erfahrungen gilt es nicht zu vermeiden, sondern zu trainieren. Niko Blug, selbst Risikopädagogischer Begleiter im risflectingⓇ-pool, stellt das Handlungsmodell vor. » zum Artikel
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