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Der Beitrag der Suchtberatung zur Entstigmatisierung
Stigmatisierung ist ein sozialer Prozess, bei dem Personen auf unerwünschte Eigenschaften reduziert und auf dieser Grundlage ausgegrenzt werden. Für Menschen mit Abhängigkeitsstörungen heißt das, dass sie oft als generell unzuverlässig und nicht vertrauenswürdig angesehen werden. Rita Hansjürgens beschreibt, wie im Prozess der Suchtberatung das Vertrauen der hilfesuchenden Menschen in sich selbst wiederhergestellt werden kann und im weiteren Verlauf auch das Vertrauen, das ihnen von Seiten des sozialen Umfelds entgegengebracht wird, wieder wächst. » zum Artikel -
Wie sind die Koalitionsvereinbarungen der Ampelregierung zum Thema Drogenpolitik umgesetzt worden?
Rund drei Jahre war die Ampelregierung im Amt. Was hat sie in Sachen Drogenpolitik bewegt? Welche Fortschritte hat sie erzielt, woran sollte die neue Regierung anschließen? Wo hat die Ampel Erwartungen geweckt, die sie nicht erfüllt hat, Ziele gesetzt, die sich nun die neue Regierung als Aufgabe vornehmen sollte? Heino Stöver und Ingo Ilja Michels nehmen aus ihrer Sicht eine retrospektive Analyse vor und markieren damit den Handlungsbedarf in der Zukunft. » zum Artikel -
Chemsex und seine Relevanz in der Drogen- und Suchtberatung
Das Phänomen Chemsex wurde erstmals zu Beginn des Jahrtausends beschrieben. Es bezeichnet den Konsum psychotroper Substanzen im sexuellen Kontext bei Männern*, die Sex mit Männern* haben. Die Schreibweise Männer* weist darauf hin, dass alle gemeint sind, die sich selbst als männlich positionieren. Der sexualisierte Substanzkonsum kann sich problematisch entwickeln. Klienten*, die mit dieser Thematik in die Suchtberatung kommen, sind kein Einzelfall mehr. Tizian Keßler stellt praxisorientierte Ansätze für die Beratung von Männern*, die Chemsex praktizieren, vor und gibt einen Überblick über Entwicklung und Hintergründe dieser Subkultur. » zum Artikel